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Liebe Wilde-Community,

machen wir keinen Hehl daraus: Dieses Jahr war zum Abgewöhnen! In jeder Hinsicht. Und, es ist gut so. Es ist gut, dass wir gezwungen worden sind, uns manches abzugewöhnen. Lassen Sie uns hier bewusst nicht über die unbestreitbar schlechten Erfahrungen und Zwänge reden, die wir im Privaten wie im Beruflichen verkraften mussten. Lassen Sie uns über die Aspekte reden, die es wert sind, aus 2020 mit in die Zukunft genommen zu werden. Wenn wir es ernst mit der Klimadiskussion meinen, dann hat uns dieses Jahr Denkanstöße gegeben. Wenn wir es ernst mit der bangen Frage nach einem Werteverfall meinen – im Übrigen auf gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher Ebene –, dann sollten wir viele Anstöße aus diesem Jahr mit in die Zukunft nehmen. Wenn wir festgestellt haben, dass der Mensch ein empathisches Wesen ist, der vereinsamen kann und dem soziale Isolation nicht gut tut, dann sollten wir eine neue zeitgemäße und menschliche Diskussion über Digitalisierung und Arbeitsabläufe führen. Wir sind in einer Phase des Umbruchs, das ist unstrittig! Wir müssen noch einen Teil des Covid-Weges zurücklegen und als Gesellschaft auch mit diesem zweiten Lockdown verantwortungsbewusst umgehen. Dann werden wir im Jetzt und danach vieles neu denken. Wilde & Partner Communications wird diesen Diskurs führen und den Wilde Philosophie-Salon mit Dr. Rebekka Reinhard etablieren. Lassen Sie sich überraschen! Mit dieser ersten Ausgabe von WLD@heart zeigen wir positive Resultate aus ambitionierten Zeiten. Mut, klare Gedanken und Reflektion waren in diesem Jahr gute Wegbegleiter in eine hoffentlich bessere Zukunft.


Gehen wir diesen Weg gemeinsam weiter, noch ein Stück durch den Tunnel, das Licht wird heller. Lassen Sie uns die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel nutzen, um ganz bewusst darüber nachzudenken, was wir aus 2020 mitnehmen wollen und auch, von was wir uns entwöhnen wollen.

Herzlichst, Ihr
Jens Huwald